04. Deutsch-Afrikanische Diasporakonferenz NRW
Thema: Jugend, Frauen, Entwicklung. Gesamtmoderation: Tina Adomako
Eins · Die Veranstaltung · Museum für Kunst und Kulturgeschichte, September 2024
Unser Verein „Verein Kamerunischer Ingenieur*innen und Informatiker*innen Ruhrbezirk“ hat mit den Medien- und Präsentationsworkshops zum Thema „Mein Dortmund – Identiät mal anders!“ den dritten Platz beim Dortmunder Heimat-Preis 2024 gewonnen.
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Museum für Kunst und Kulturgeschichte · 13. September 2024
Datum der Bekanntgabe: 14.09.2024
Die Nordstadtblogger-Redaktion gewinnt den Dortmunder Heimat-Preis
Das Projekt „Nordstadt-Geschichte(n)“ sowie weitere lokalhistorische Berichte und Reihen der Nordstadtblogger-Redaktion sind mit dem Dortmunder Heimat-Preis 2024 ausgezeichnet worden.
Bei der Online-Abstimmung der Dortmunder*innen sicherte sich die Redaktion mit 48 Prozent der Stimmen den ersten Platz unter den drei Finalist*innen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 7.500 Euro verbunden. Am Freitag überreichte Bürgermeisterin Barbara Brunsing den Preis in einem feierlichen Rahmen in der Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte.
Der zweite Preis und 5.000 Euro gehen an „projekt wichlinghofen – Der Bürgerverein“. Der dritte Preis und 2.500 Euro gehen an den „Verein Kamerunischer Ingenieur*innen und Informatiker*innen Ruhrbezirk“. Insgesamt haben sich in diesem Jahr 32 Projekte um den Dortmunder Heimat-Preis beworben, aus denen eine Fachjury die Finalist*innen ausgewählt hat.
Die Finalist*innen spiegeln die Vielfalt der Projekte wider
„Heimat kann mit anderen geteilt werden, auf Zeit oder für immer. Das macht sie vielfältiger – Heimat entwickelt sich durch neue Ideen weiter“, sagte Bürgermeisterin Barbara Brunsing bei der Preisverleihung. „Projekte, die sich mit Heimat beschäftigen, prägen nicht nur den Heimatbegriff, sondern auch unser Miteinander, unsere Stadt. Wie Dortmund als Heimat gesehen wird oder gesehen werden kann, zeigen unsere Heimat-Preisträger*innen in diesem Jahr erneut eindrucksvoll.“
Auch wenn die drei Finalprojekte sehr unterschiedlich sind, haben sie etwas Wesentliches gemeinsam: „Das Engagement der diesjährigen Projekte eint sie alle darin, unsere Stadt zu stärken und lebenswert zu machen – und das mit ganz unterschiedlichen Ansätzen“, betonte Sebastian Kröger, kommissarischer Leiter des Amtes für Stadterneuerung, das die Koordinierungsstelle Heimat führt und den Heimat-Preis vergibt.
Redaktion für langjährige journalistische Arbeit ausgezeichnet
Die Nordstadtblogger-Redaktion ist seit elf Jahren fester Bestandteil der Dortmunder Medienlandschaft. Fast ebenso lange widmet sich die Redaktion der Berichterstattung über lokalhistorische Themen. Dazu zählt die Reihe „Nordstadt-Geschichte(n)“ mit rund 100 Beiträgen von Klaus Winter. Die Berichterstattung richtet den Blick nicht nur auf aktuelle Themen, sondern auch auf die Geschichte und Tradition der Stadt. Mit ihren Beiträgen und dem Motto „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“ laden die Nordstadtblogger dazu ein, die eigene Heimat neu zu entdecken. Interessierte können online auf der Website oder über die sozialen Netzwerke auf Entdeckungsreise gehen und aus fast 1.100 Beiträgen in der Kategorie Geschichte sowie mehr als 400 Beiträgen im Bereich Erinnerungsarbeit schöpfen.
Weitere Preisträger*innen ebenfalls geehrt
Das Projekt „wichlinghofen – Der Bürgerverein“ erhielt für das Projekt „Stadtteil- und Bildungszentrum als Ortsmittelpunkt und Gemeinschaftsort“ 30 Prozent der 1.795 gültigen Stimmen und sicherte sich damit den zweiten Platz. Neben der Organisation zahlreicher jährlicher Veranstaltungen für die Menschen im Stadtteil Wichlinghofen zeichnet sich der Verein durch seine Beharrlichkeit bei der Entwicklung und Umsetzung des Konzepts für den Bau eines Stadtteilzentrums aus. Seit 2009 wird entschlossen daran gearbeitet, die Idee zu verwirklichen, nicht nur eine neue Grundschule zu bauen, sondern auch ein Gemeinschaftszentrum für den Stadtteil zu errichten. Zahlreiche Widrigkeiten, die den Bau immer wieder verzögerten, konnten der Entschlossenheit und dem Zusammenhalt des Vereins nichts anhaben. Der Baubeginn war geplant, sodass sich die Wichlinghofer*innen auf ein Gemeinschaftszentrum als neuen Mittelpunkt des Ortes freuen können.
Der dritte Platz geht an den „Verein Kamerunischer Ingenieur*innen und Informatiker*innen Ruhrbezirk“ für die Medien- und Präsentationsworkshops zum Thema „Mein Dortmund – Identität mal anders!“. Der Verein wurde 2014 von Studierenden der TU Dortmund gegründet und setzt sich für die Förderung von Programmen ein, die die Selbstkompetenz von Menschen im Ruhrgebiet stärken. Die in Dortmund durchgeführten Workshops richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren. Die Formate „Schreib- und Erzählwerkstatt“, „Kreative Fotografie“, „Mein Song – Beatmaking und Gesang“ und „Mein Song – Kreativer Videodreh“ sollen Kinder und Jugendliche in Dortmund unterstützen und ihnen helfen, ein starkes Zugehörigkeitsgefühl und eine Identifikation mit ihrer Kultur und mit Dortmund zu entwickeln.
Hintergrund zum Heimat-Preis:
Der Heimat-Preis ist Teil des Förderprogramms Heimat, das vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung initiiert wurde. Zur Umsetzung dieses Programms, das die zahlreichen, oft im Hintergrund arbeitenden Vereine und ehrenamtlichen Initiativen in den Mittelpunkt stellt und unterstützt, hat die Stadt Dortmund im Amt für Stadterneuerung die Koordinierungsstelle Heimat eingerichtet. Diese organisiert auch den Dortmunder Heimat-Preis.
Weitere Informationen: dortmund.de/heimat
Stadt Dortmund, Fachbereich Marketing + Kommunikation. (2024, 14. September). Die Nordstadtblogger-Redaktion gewinnt den Dortmunder Heimat-Preis. Abgerufen von https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1166869.html
Bildnachweis: © Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Pressemitteilung auf Deutsch
https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1166869.html
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