Mentoring-Programm „Vitamin P“

Gefordert durch

Das Projekt „Vitamin P – Chancenpatenschaften im Übergang zwischen Schule und Beruf“ gewinnt ehrenamtliche Mentor*innen, um Jugendliche und junge Erwachsene beim Schulabschluss, der Berufsorientierung, der Ausbildungs-, Praktikums- und Studienplatzsuche sowie beim Berufseinstieg zu unterstützen. Dazu bringt der Verein Mentor*innen und Mentees zusammen. Je nach Mentor*in und Mentee kann die Patenschaft eher praktisch angelegt sein und konkrete Tätigkeiten wie z.B. Lebenslauf Korrigieren, Vokabeln Abfragen oder Bewerbungsmappen Erstellen, oder eher emotionale und psychologische Unterstützung durch gemeinsame Gespräche oder Ausflüge bieten. Unsere Mentor*innen und Mentees werden durch eine sozialpädagogische Fachkraft begleitet und durch regelmäßige Workshops bzw. Fortbildungen unterstützt.

 

Kontakt:

Anna Hujber

anna.hujber@vkii-ruhrbezirk.de

Tel: +49-231-13077969 | Mobil: +49-179-2125424

 

Mentor*in werden

Sie sind im Berufsleben etabliert? Sie kennen sich mit Ausbildungsberufen aus? Sie haben gute Kontakte zu Unternehmen? Sie können bei der Studienwahl beraten? Sie haben ein Gespür für Talente und Stärken? Sie unterstützen beim Bewerbungen Schreiben und Bewerbungsgesprächen? Sie haben Freude daran, jungen Menschen eine Hand in die Zukunft zu reichen? Dann werden Sie Mentor*in in unserem Patenschaftsprogramm.

„Vitamin P“ ist ein Kooperationsprojekt des VKII Ruhrbezirk e.V. und des ViW (Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity) gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus dem Programm “Menschen stärken Menschen“. Ziel ist es, ein Patenschaftsnetzwerk in Dortmund und der Metropolregion Rhein-Ruhr aufzubauen, in denen Ehrenamtliche Geflüchtete sowie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre mit besonderem Unterstützungsbedarf in den Übergängen Schule-BBS und BBS-Arbeitsmarkt begleiten.

Wir bieten:

  • Supervision und sozialpädagogische Begleitung der Patenschaft
  • Mediation bei Konflikten
  • Übernahme von Kosten, die durch die Patenschaft entstehen
  • bedarfsorientierte Workshops und Fortbildungen für die Mentor*innen
  • regelmäßige Austauschtreffen für Mentor*innen
  • für Unternehmen: Vermittlung von Fachkräften und Werkstudierenden
  • für Ausbildungsbetriebe: Vermittlung von Azubis und Betreuung während der Ausbildung
  • für Hochschulen: Erhöhung des Anteils an und Förderung von Studierenden mit Migrationserfahrung

So geht’s:

  • Teilnahme am Info-Abend (optional)
  • persönliches Gespräch und Ausfüllen des Steckbriefs
  • Matching-Treffen mit Mentees
  • Gemeinsames Gespräch zur Zielsetzung der Patenschaft
  • selbstständige Treffen zwischen Mentor*in und Mentee
  • Abschlussevaluation

Sind Sie ein Unternehmen, eine Hochschule oder eine andere Institution? Dann richten wir gerne eine Infoveranstaltung bei Ihnen aus. Sprechen Sie uns an!

Für Mentees

Die Unterseite für Mentees soll viersprachig sein. Bitte den Text aus dem angehängten Word-Dokument verwenden.

 

Video-Botschaft der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey

September 2020

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey dankt uns und allen Mentor*innen, die sich im Rahmen unseres Projekts "Vitamin P - Chancenpatenschaften im Übergang zwischen Schule und Beruf" des Bundesprogramms "Menschen stärken Menschen" für geflüchtete Menschen und andere engagieren. Bis heute haben sich bundesweit über 115.000 Patenschaften gebildet, in denen die Teilnehmenden in ihrem Alltag oder auf ihrem Bildungsweg Unterstützung bekommen. Erfreulich ist auch, dass die Patenschaften trotz der Corona-Krise gestärkt werden konnten. Zum Video geht es hier.

 

Workshop Digitalisierung

September 2020

Am 11.09.2020 fand im Rahmen des Projektes "Vitamin P" eine Veranstaltung zum Thema "Digitalisierung" unter der Leitung von Cesaire Sielatchom von 18 – 20 Uhr in der Münsterstr. 54, Dortmund statt. Im Laufe dieses Events wurden nicht nur die Wichtigkeit, sondern auch die Vor- und Nachteile der Digitalisierung in der Gesellschaft dargestellt. Von den Teilnehmenden bestand großes Interesse am Thema, da sie beruflich oder durch das Studium mit der Digitalisierung zu tun hatten. Sie empfanden das Thema als sehr wichtig. Die Teilnehmenden wurden mit eingebunden und somit zum Nachdenken angeregt. Es wurden viele Fragen gestellt, die Teilnehmenden beantworteten sich auch gegenseitig Fragen und halfen einander. Insgesamt herrschte eine lockere Stimmung, es wurden Witze gemacht und viel gelacht.

 

Workshop "Solarenergie und ihre Anwendungen in Kamerun"

Oktober 2020

Am 24.10.2020 fand im Rahmen des Projektes "Vitamin P" ein Workshop zum Thema "Solarenergie und ihre Anwendungen in Kamerun" statt. Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir das neue Konzept eines Hybrid-Workshops ausprobiert: Unsere Veranstaltung war halb online, halb Präsenz. Die Dozent*innen der Energiegenossenschaft BEE gaben den Workshop online von ihrem Büro aus. Über zoom konnten sich die Teilnehmenden ebenso online zum Workshop zuschalten. Gleichzeitig ermöglichten wir Teilnehmenden, auch vor Ort von unseren Vereinsräumlichkeiten aus am Online-Workshop teilzunehmen. So stellten wir bei Einhaltung großer Vorsorgemaßnahmen wie dem dauerhaften Tragen eines MNS und genügend Abstand sicher, dass auch ohne eigenen Laptop oder stabilen Internetzugang jede*r Zugang zum Workshop hatte. Der Workshop erklärte zuerst die Grundlagen der Elektrotechnik und den Aufbau eines Solarmoduls. Später wurde im Büro der BEE live ein Solarmodul mit einer Batterie, einem Laderegler und einem Wechselrichter zu einer kleinen Solarstromanlage zusammengebaut. Nach der Pause ging es über zu den praktischen Anwendungen der Solarenergie für die Stromerzeugung, für die Warmwassererzeugung sowie für die Mobilität. Auch konkrete Beispiele für die Anwendungen in Kamerun auf dem Land und in der Stadt sowie verschiedene technische Lösungen wurden präsentiert und diskutiert. Die vielen Fragen der Teilnehmenden zeigten das rege Interesse und der Wunsch wurde angemeldet, insbesondere in das Thema der thermischen Sonnenenergienutzung sowie eines neuen Geschäftsmodells mit Elektrorollern auf Basis einer Solarstromlösung noch tiefer einzusteigen.