Reflexionswerkstatt "Wer ist eigentlich ver_rückt?"

Wer gilt in unserer Gesellschaft als „normal“ und wie bestimmt es die Art und Weise wie wir auf Neurodiversität gucken. Wie hängen Neurodiversität und Rassismus zusammen? Und welche psychischen Störungen werden besonders stigmatisiert? Brauchen wir mehr Triggerwarnungen für die Meldung von rassistischen Ereignissen? Und wie gehen wir in unseren Communities mit psychischen Erkrankungen um?

In dieser Reflexionswerkstatt wollen wir uns dazu zusammen mit euch Gedanken machen und uns austauschen.

Zur Moderation:
Naomi Esinam Hennor studiert Raumplanung an der TU- Dortmund. Zur Zeit hospitiert sie in der Stadtdramaturgie an dem Dortmunder Schauspielhaus. Sie interessiert sich für Ausgrenzungsprozesse in der Stadt und Disability Aktivismus. Letzteres hat ihr geholfen ihre eigenen Einschränkungen besser einordnen zu können.
Rebecca Elisabeth Mensah studiert Heilpädagogik/ Inklusive Pädagogik an der Evh in Bochum. Sie arbeitet bei der Lebenshilfe und ist Teil des Theaterkollektiv - nonegatif des Kulturbahnhofs Bochum- Langendreer. In der Auseinandersetzung mit den Themen ihres Studiums und in ihrem privaten Umfeld, wird ihr immer bewusster, wie Rassismus und Diskriminierung in allen Bereichen behandelt werden muss.

Zum Format:
Reflexionswerkstatt ist ein Format der Verein Kamerunischer Ingenieur*innen und Informatiker*innen Ruhrbezirk, das Menschen, die sich als BIPoC*, Migrantisch, Diasporisch, Sintizza und Romnja, jüdisch positionieren zusammenzukommen und Themen zu besprechen die alltägliche Fragestellungen und Themen aufgreifen, die in öffentlichen Diskursen marginalisiert werden. Referent*innen die einen inhaltlichen Input machen sowie die Werkstatt moderieren sind Persönlichkeiten, die in den Themengebieten aktiv sind, sich mit ihnen befassen und/oder sich selbst näher auseinandersetzen und austauschen, diskutieren und reflektieren möchten.

Anmeldungen bitte an c.bruechert@vkii-ruhrbezirk.de

Wir freuen uns auf euch!