Rassismus und psychische Gesundheit

Rassismus beinhaltet strukturelle, interpersonelle und individuelle Aspekte, die sich historisch und kontextuell verändern. Rassistisches Handeln, sowie rassistische Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen sind u.a. die wichtigsten Determinanten von gesundheitlichen Ungleichheiten in der Bevölkerung. Viele (vor allem internationale) Studien belegen, dass rassistische Diskriminierung eine unabhängige Einflussgröße für die psychische und physische Gesundheit darstellt. Die psychische Gesundheit ist die wichtigste Voraussetzung für die Verwirklichung der vollen intellektuellen Fähigkeiten zur Erreichung persönlicher und gesellschaftlicher Ziele und steht somit in einem engen Zusammenhang mit den sozioökonomischen Umständen im Lebensverlauf eines Menschen. Im Beitrag werden die Folgen rassistischer Diskriminierung bei der Gesundheitsversorgung dargestellt und diskutiert.

Zur Referent*in:Dr. med. Amma Yeboah ist Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapie, Psychodynamische Supervisorin & Coach, sowie Trainerin für Empowerment & Critical Whiteness.

Zur Moderation:Lea Latoja Seitter studiert derzeit an der Universität Witten/Herdecke Psychologie und ist politisch in queerfeministischen Kontexten aktiv.

Meldet euch spätestens bis zum 30.04. per Mail an m.kono-patel@vkii-ruhrbezirk.de für den Vortrag am 02.05.2020 an, damit euch der Link für webex geschickt werden kann.Wir freuen uns auf euch!