Über uns

Der Verein Kamerunischer Ingenieure und Informatiker e.V. (VKII) (heute deutschlandweiter Dachverband) wurde im Jahr 2000 von kamerunischen Studierenden in Deutschland gegründet. Der Fokus der Vereinsarbeit lag auf der Entwicklung technologisch basierter Lösungen entwicklungspolitischer Probleme in Kamerun sowie der Förderung und Unterstützung von kamerunischen Studierenden in Deutschland. Diesen Zielen geht der Dachverband bis heute nach (siehe hier).

Darüber hinaus haben sich aufgrund einer stark steigenden Mitgliederzahl 2014 verschiedene ergänzende Bezirksvereine gebildet - so auch der VKII Ruhrbezirk e. V. Als eigenständiger Verein ist der VKII Ruhrbezirk Mitglied beim VKII-Dachverband. Außerdem sind wir 2016 dem Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine in Dortmund (VMDO e. V.) beigetreten. Den Vorstand des Vereins bilden Armel Djine als Vorstandsvorsitzender, Anicet Ngonthe als Schriftführer und Alvine Tatepo als Schatzmeisterin.

Seit der Gründung des VKII Ruhrbezirks haben sich die Aktivitäten durch den Beitrag und die verschiedenen Interessen der Mitglieder stetig erweitert. Heute ist der Verein in der Erwachsenenbildung vor allem zu den Schwerpunkten Teilhabe, Empowerment und Partizipation tätig. In diesem Bereich konnten in den letzten Jahren mit Hilfe von eingeworbenen Fördergeldern verschiedene Bildungsprojekte realisiert werden. Außerdem bieten wir regelmäßig Kurse über das Bildungswerkt Vielfalt des VMDO e. V. an. Der Verein konnte so seine Angebote für alle öffnen - viele Angebote erreichen vor allem marginalisierte Gruppen wie Schwarze Menschen, People of Color, Juden_Jüdinnen, Sinte_zza, Romn_ja, Asiatische Deutsche, Migrant_innen  und Geflüchtete. Einige Veranstaltungen sind außerdem speziell für Frauen konzipiert. Unsere MINT-Angebote - viele davon weiter auf ehrenamtlicher Basis - haben wir ebenfalls für weitere Personengruppen geöffnet und bieten zum Beispiel Computerkurse für Frauen, Auszubildende und Senior*innen an. Auch die Mitgliederstruktur selbst hat sich verändert und diversifiziert, sodass sie heute der Vielfalt unserer Projekte und Zielgruppen entspricht.

Der Verein geht mit seinen rund 130 Mitgliedern der Förderung der Erwachsenen- und Berufsbildung, der Förderung der Entwicklungsarbeit sowie der Arbeit im Bereich Partizipation und Teilhabe nach. Zur Verwirklichung dieser Ziele unterstützt der Verein zum einen Bildungs- und Forschungsaktivitäten sowie afrikanische Student*innen und Absolvent*innen im Ingenieurwesen und Informatik durch Orientierung und Beratung im Studium.

Im Bereich Entwicklungszusammenarbeit hat der VKII Ruhrbezirk sich ebenfalls eine ganzheitliche Herangehensweise zur Grundlage gemacht. So konnten wir in den letzten Jahren Projekte nicht nur in Kamerun, sondern auch in anderen afrikanischen Ländern, wie Uganda und Ghana, mit Kooperationspartnern aus Deutschland und Afrika realisieren (z. B. Bau der Muyogo Village School). Des Weiteren liegt heute ein weiterer Fokus auf der Inlands- und Vernetzungsarbeit in dem Bereich der Entwicklungspolitik. So fand bereits zwei Mal unsere Deutsch-Afrikanische Diaspora-Konferenz in Dortmund statt. Darüber hinaus befindet sich die entwicklungspolitische Bildungsarbeit des Vereins gerade im Aufbau. In kommenden Veranstaltungsformaten wollen wir die Stadtgesellschaft für entwicklungspolitische Fragestellungen aus afrikanischer Sicht sensibilisieren.

Durch das vielfältige Engagement und Interessen unserer Mitglieder hat sich das Angebot unseres Vereins stetig erweitert und wir konnten so neue Zielgruppen erschließen. Vereint sind unsere Projekte und Angebote jedoch unter den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. So haben wir uns die SDGs auch zu unserem Leitbild gemacht - sowohl für die Inlands- als auch die Auslandsarbeit; sowohl in der Arbeit im Bereich der Teilhabe und Partizipation hier vor Ort als auch in unseren Entwicklungsprojekten. Somit verfolgen wir als Verein heute einen ganzheitlichen Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler und globaler Ebene, bei dem die Mitglieder ihre entsprechenden Stärken und Kenntnisse einbringen.

 

Kennzahlen

  • Gründungsjahr: 2014
  • Orientierung: Politisch, ideologisch, religiös und ethnisch ungebunden
  • Mitglieder: Mehr als 500 Sympathisanten, 130 Mitglieder
  • Sitz: Dortmund