Creativity leads to sustainability

Creative Resistance - Unser Auslandsprojekt Creativity leads to Sustainability startet
 
Unser gemeinsames Projekt mit dem Bambu Center in Accra, Ghana startet im August 2020. Der Aufruf zur Teilnahme ist raus. Jetzt werden die Teilnehmenden ausgewählt, die über einen Zeitraum von mehreren Monaten gemeinsam daran arbeiten eine Anthologie mit kreativen Texten zu den SDGs zu veröffentlichen.
 
Im Projekt "Creativity leads to Sustainability - Creative Resistance"  befassen sich junge Menschen mit einigen der wichtigsten Themen unserer Zeit. In dem sie über die nachhaltigen Entwicklungsziele SDGs schreiben, setzen sie sich mit Themen wie Klimawandel, Migration, Nachhaltigkeit und Gender Gerechtigkeit auseinander. Gleichzeitig lernen sie in Workshops und Schreibwerkstätten die Grundlagen des kreativen Schreibens.
Das Projekt findet im Rahmen des Förderangebots zur Stärkung des entwicklungspolitischen Engagements von Diaspora-Organisationen des Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) statt. Das CIM setzt das Angebot im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ um.
 
 

Update Juli 2020: Creative Resistance – endlich geht es weiter!

Die weltweite Corona-Pandemie hat auch vor Ghana nicht halt gemacht. Auch wenn die Zahl der Erkrankten und Infizierten im Vergleich zu Deutschland bisher relativ gering war – bis Juni wurden 10.201 Erkrankte und 48 Todesfälle gezählt – wurden strenge Regeln eingeführt, um die Verbreitung der Pandemie zu verlangsamen. So galt im ganzen Land recht früh ein kompletter Lockdown, der erst Ende April aufgehoben wurde. Aber auch danach galten weiterhin strenge Maßnahmen – dazu gehörte ein Veranstaltungsverbot für Veranstaltungen wie unser Schreibprojekt. Während hierzulande viele Veranstaltungen sehr schnell auf digitale Angebote umgestellt wurden, war das für das gemeinsame Projekt vom VKII Ruhrbezirk und dem Bambu Center leider nicht zu realisieren. Zum einen besitzen nicht alle Teilnehmenden einen Laptop. Zwar wurden für das Projekt Laptops zur Verfügung gestellt, doch befinden die sich im Bambu Center – und da durften sie nicht hin. Außerdem haben viele von ihnen in den Lockdown-Wochen keine Möglichkeit gehabt, Geld zu verdienen. Und die Kosten für mobile Daten sind nicht gerade billig. So kam das Projekt seit dem Werkstatt-Treffen im Februar leider zum Stillstand.

Umso erfreulicher ist es, dass nun die Treffen – unter gewissen Auflagen – wieder möglich sind. Sofort hat unser Partner Bambu Center ein Treffen einberufen. Dieses fand am letzten Juni-Sonntag – unter Wahrung der vorgeschriebenen Abstände – im Freien statt. Weil es in Ghana spätestens um 18 Uhr dunkel wird und man dann auch Gefahr läuft, von Moskitos gestochen zu werden, musste die Schreibwerkstatt früher beginnen als sonst. Das machte es für manche Kirchengänger*innen schwierig, daran teilzunehmen. Aber trotzdem fanden sich an die 20 Teilnehmende ein, die ihre Texte vortrugen und vorgetragene Texte in der Gruppe diskutieren in Hinblick auf ihren Bezug zu den SDGs.

Ein heftiger tropischer Regen setzte dem ersten Treffen nach der langen Zwangspause dann leider ein frühes Ende. Aber alle freuen sich, dass es jetzt endlich weiter gehen kann, und hoffen, dass das Ziel (ein Buch mit ihren Geschichten) doch noch Wirklichkeit wird.

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