Reflexionswerkstatt für BPoC - Black Activism

Es ist soweit und die erste Reflexionswerkstatt zum Thema “Black Activism” im neuen Jahr findet im Rahmen des Black History Month statt!

Black Activism hat eine lange internationale sowie deutsche Geschichte, doch sind Vordenker*innen und Freiheitskämpfer*innen im kollektiven Wissensbestand weitgehend marginalisiert. Was sind Gründe ihres begrenzten Bekanntheitsgrads? Wie bewerten Schwarze Menschen/PoC die aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland und auf der Welt und was passiert in den unterschiedlichen Communities? Welche Notwendigkeiten, Herausforderungen und Chancen sehen Marginalisierte?
Welche wichtigen Allianzen können geschmiedet werden und welche neue (Lösungs-) Ansätze
und Konzepte können ausprobiert und umgesetzt werden?

Nach einem kurzen Input, besteht die Möglichkeit miteinander in den Austausch zu treten und zu reflektieren und einige der aufgeworfenen Fragen zu behandeln.

Zum Referent:
Yaw Pajonk ist cis-männlich und Schwarzer Aktivist und in unterschiedlichsten Bewegungen und Kontexten aktiv. Aufgrund der Erfahrungen, die er macht und den Zuschreibungen, die die Gesellschaft und das System ihm aufdrücken, sind für ihn antirassistische und antikoloniale und Schwarze Bewegungen, (Freiheits-) Kämpfe und Empowerment von besonderem Interesse. Er ist auch Teil einer Gruppe, die postkoloniale Stadtrundgänge durchführt, um auf koloniale Spuren aufmerksam zu machen und neokoloniale Machtverhältnisse zu benennen und abzuschaffen.

Die Reflexionswerkstatt ist ein Format der Verein Kamerunischer Ingenieur*innen ud Informatiker*innen Ruhrbezirk, das Menschen, die sich als BIPoC*, Migrantisch, Diasporisch, Sintizza und Romnja, jüdisch positionieren zusammenzukommen und Themen zu besprechen die alltägliche Fragestellungen und Themen aufgreifen, die in öffentlichen Diskursen marginalisiert werden. Referent*innen die einen inhaltlichen Input machen sowie die Werkstatt moderieren sind Persönlichkeiten, die in den Themengebieten aktiv sind, sich mit ihnen befassen und/oder sich selbst näher auseinandersetzen und austauschen, diskutieren und reflektieren möchten.

Ihr Seid herzlich eingeladen Bücher, Filme, Musik und alles weitere mitzubringen, was für
euch zum Thema passt oder inspiriert.

Für vegane Snacks und Getränke wird gesorgt.

Der Raum ist rollstuhlgerecht. Im Falle anderer Barrieren, die dich davon abhalten zu kommen, schreib gerne eine Mail.

Wir freuen uns auf einen anregenden empowernden Austausch!

*BIPoC steht für Black, Indiginous und People of Color und ist eine selbstgewählte
Selbstbezeichnung von Menschen, die nicht der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören
und Rassismuserfahrungen machen.

Ort: Münsterstraße 54, 44145 Dortmund 

Anmeldung: m.kono-patel@vkii-ruhrbezirk.de