Smart Fit

Smart Fit Gruppe

Smart FitUNITED we stand, DEVIDED we fall!

Das Hauptziel des Projekts besteht darin, durch smarte Sportprogramme die Geflüchteten bei ih-rer Integration in die deutsche Gesellschaft zu unterstützen, sowie vor gesundheitlichen Schäden durch die neuartige Lebensweise in Deutschland zu schützen. Dazu werden neben den in Gruppen durchgeführten Sportkursen, Kenntnisse zur gesunden Ernährungsweise gelehrt.
Das Projekt SMART Fit richtet sich allerdings nicht ausschließlich an Geflüchtete, sondern ebenso an bereits in Deutschland angekommene Migranten sowie auch an in Deutschland Geborene, ins-besondere an freiwillige Unterstützer in der Flüchtlingshilfe. Dadurch wird ermöglicht, dass die Freiwilligen ihre Fähigkeiten in Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitern einbringen können und ein intensiver kultureller Austausch sowie der Aufbau von längerfristigen Kontakten und Freundschaften ermöglicht wird. Außerhalb der Flüchtlingsheime fällt es den Geflüchteten ansonsten schwer Beziehungen zu der in Deutschland lebenden Bevölkerung aufzubauen.

Jeden Sonntag 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Petri-Grundschule, Beurhausstraße 15-17, 44137 Dortmund.

Wir haben es uns daher als Ziel genommen, Geflüchteten und Migranten eine Plattform (physikalischer Ort und Atmosphäre) zur Verfügung zu stellen, wo sie regelmäßig trainieren und Ihr Horizont durch den Austausch mit Deutschen und auch anderen Migranten erweitert können.

Eine Standard Session besteht aus drei 3 Komponenten. In der WarmUp Phase wird eine Choreographie mit Bollywood Musik einstudiert bzw. ein leichtes Bodyweight-Training ohne Geräte durchgeführt. Darauf folgt ein Körpergewichtstraining ohne Fitnessmaschinen aber dafür mit Trainingsgegenständen wie Medizinbällen, Seilen oder Gewichten. In der Entspannungs- und Cool Down Phase wird mithilfe von Meditationstechniken aus dem traditionellen indischen Yoga, der Körper zur Ruhe geführt. Das Konzept geht von 2-3 Treffen pro Woche für die sportlichen Aktivitäten aus. Grundsätzlich sollen, je nach sportlicher Verfassung der Teilnehmer, zwei Gruppen (Anfänger und Fortgeschrittene) gebildet werden. Geschlechtsspezifische Gruppen sind nicht vorgesehen. Leistungsunterschiede zwischen den Teilnehmern werden durch Trainingsübungen mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen berücksichtigt. Da Bodyweight-Training in erster Linie den eigenen Körper als Trainingsmittel vorsieht, war die Anschaffung teurer Trainingsgeräte wie Laufband, Cross-Trainer, usw. nicht notwendig und ist nicht vorgesehen.

Migranten können dabei erheblich zu einem verbesserten Miteinander beitragen, da sie oft eine besonders große interkulturelle Kompetenz, durch die Erfahrungen aus ihren Geburtsländern und ihrer neuen Heimat haben. Sie profitieren zudem durch die Bildung in puncto Ernährung, da auch bei den in Deutschland lebenden Populationen mit Migrationshintergrund seit einigen Jahren ein besorgniserregendes Phänomen der ungesunden Lebensweise zu beobachten ist. Diverse Faktoren können als verantwortlich für diesen negativen Trend angesehen werden. Darunter zählen zum Beispiel schlechte und/oder unpassende Ernährungsgewohnheiten, mangelnde Bewegung oder kulturelle Hintergründe, wie etwa in Kamerun, wo Übergewicht teilweise als Zeichen für Gesund-heit und Reichtum gesehen wird. Von den negativen Folgen dieser Entwicklung sind vielfältige So-ziökonomische Bereiche (Gesundheitssystem, Rentensystem, Industrie, Handel …) betroffen. Eine zunehmende Anzahl an Arbeitsfehlstunden durch Krankheiten erhöht zum Beispiel die Last auf die Krankenkassen und in Umkehrschluss die Last auf die Arbeitnehmer durch steigende Krankenkas-senbeiträge. Eine detaillierte Analyse weiterer aktuellen und künftigen Folgeschaden von dem oben genannten Phänomen würde den Rahmen dieser Kurzbeschreibung sprengen.

Das Projekt läuft sehr erfolgreich seit Mai dieses Jahres, mit regelmäßig wiederkehrenden Teil-nehmern aus unterschiedlichen Kulturbereichen, deren eingeholtes Feedback bisher durchweg positiv ausgefallen ist.

Chanda Pathak

  • kommt aus Indien
  • in Deutschland seit 2014, in Dortmund seit 2015
  • Project Managerin bei der GEA Farm Technologies GmbH (Bönen)
  • Master of Business and Administration kurz MBA (USA)
  • Master of Electrical Engineering (USA)
  • B.Sc. of Electrical Engineering (India)
  • Yoga & Bollywood Dance –Training / Entspannungstraining /

Thierry Monthé

  • kommt aus Kamerun
  • lebt in Deutschland seit 2002, in Dortmund seit 2003
  • Expert Big Data Analytics bei der GEA Farm Technologies GmbH (Bönen)
  • M.Sc. in Data Sciences (TU Dortmund, Deutschland)
  • B.Sc. Applied Mathematics (Universität Duala, Kamerun)
  • ehemaliges StuPa-Mitglied und AStA-Kulturreferent (TU-Dortmund)
  • angehender Personal Trainer /Student der Academy of Sports –Cursus: Fitness Trainer Certification B
  • Bodyweight-Training / Calisthenics / Ernährungsberatung

Arnaud Tchounet

  • kommt aus Kamerun
  • lebt in Deutschland seit 2006, in Dortmund seit 2006
  • Konstruktive Ingenieur Guch (Hamm)
  • B.Sc. Bauingenierwesen (TU Dortmund, Deutschland)
  • angehender M.Sc. Bauingenieurwesen (TU Dortmund, Deutschland)
  • Bodyweight-training / Calisthenics

Anicet Ngonthe

  • kommt aus Kamerun
  • lebt in Deutschland seit 2006, in Dortmund seit 2006
  • Software Entwickler (Dortmund)
  • B.Sc. Praktische Informatik (TU Dortmund, Deutschland)
  • Generalsekretär VKII-Ruhr (Verein kamerunischer Ingenieur und Informatiker)
  • Bildung-trifft-Entwicklungsreferent bei eine-Welt-Netz-NRW
  • Bodyweight-training / Calisthenics